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Olympia 2026 - Title

Unsere Spiele – Unser Angebot

Innsbruck-Tirol machen ein selbstbewusstes Angebot für
regionale und nachhaltige Olympische Spiele.

Olympia 2026 – Das Innsbruck-Tirol Angebot

Tirol ist das Sportland der Alpen. Innsbruck hat bereits 1964 und 1976 bewiesen, dass es Olympische Spiele ausrichten kann. 50 Jahre später besteht erneut die Chance, der Welt zu zeigen, wie es besser geht und den Sport mit kompakten und nachhaltigen Spielen wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Die olympische Jugendspiel-Premiere 2012 in Innsbruck (YOG) war ein erster Anstoß, wie künftige Spiele auch im Großformat aussehen könnten: nachhaltig, regional angepasst und wirtschaftlich attraktiv.

Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) haben sich auf nachfolgendes Programm als Grundbedingung für die Ausrichtung von Olympischen Winterspielen in ganz Tirol geeinigt. Ein selbstbewusstes Angebot für Spiele in unserem Land. Ein Motor für eine nachhaltige Entwicklung. Nicht nur für Sport und Wirtschaft, sondern auch für Forschung, Technologie und Kultur.

Zurück zur Wiege des Wintersports

Neue Olympische Spiele stellen den Sport und die Menschen wieder in den Mittelpunkt.

Dieses Angebot verbindet die Menschen im ganzen Land und darüber hinaus und ermöglicht die Wiedergeburt der olympischen Idee in der Wiege des Wintersports genau zum 50 Jahr Jubiläum der Spiele 1976. Wir konzentrieren uns auf die sportliche Begegnung und schaffen den Rahmen für neue völkerverbindende Olympische Winterspiele.

Die „neuen Olympischen und Paralympischen Spiele 2026“ stellen den Sport und die Menschen in den Mittelpunkt. Wir schaffen eine moderne Interpretation alter Werte!

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Wiederentdeckung der Maßstäblichkeit

Lokale Rahmenbedingungen vor internationalen Anforderungen. Eine klare Botschaft für neue, redimensionierte Spiele.

Voraussetzung für neue Spiele ist die Abkehr vom Gigantismus und Mega- Events. Die Frage ist daher nicht: „Was wollen wir bieten um den Zuschlag zu bekommen, sondern was ist mit unseren Rahmenbedingungen nachhaltig leistbar? Lokale Rahmenbedingungen stehen für uns ganz klar vor internationalen Anforderungen. Unser Angebot wird daher ganz bewusst bspw. bei Zuschauerkapazitäten unter bisherige internationale Maßstäbe gehen, weil das eine klare Botschaft für neue, redimensionierte Spiele ist. Wir können damit international eine Vorreiterrolle einnehmen und die olympische Geschichte durch eine Neuinterpretation der Spiele maßgeblich mitprägen.

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Ausgeglichenes Budget und Kontrolle

Die Einnahmen bestimmen die Ausgaben, daher kein Steuergeld für die Durchführung der Spiele. Transparente Kostenkontrolle und Offenlegung von Beginn an.

Die wirtschaftliche Tragfähigkeit ist eine ganz zentrale Leitlinie für neue Olympische Spiele. Es wird kein Steuergeld verwendet, daher müssen die Ausgaben durch die erzielten Einnahmen gedeckt sein. Kurz gesagt: „Die Einnahmen bestimmen die Ausgaben!“ Planungen gehen daher zwingend von den Einnahmen aus. Wie ein derartiges Olympia Budget aussehen kann, zeigen die Kalkulationsgrundlagen in der Machbarkeitsstudie.

Das Land Tirol hat heuer bereits zum fünften Mal in Folge ein ausgeglichenes Budget geschafft. Die Schlussrechnung der von Stadt Innsbruck und dem Land Tirol durchgeführten Youth Olympic Games im Jahre 2012 (YOG) hat einen Überschuss in der Höhe von Euro 3,3 Mio erbracht. Dieser Überschuss verblieb nach Verhandlungen mit IOC in Tirol und kommt nachhaltig dem Tiroler Sport zu Gute und war der Anlass für die Gründung der innsbruck-tirol sports GmbH (ITS). Diese Beispiele aus jüngster Vergangenheit zeigen, dass wirtschaftliche Tragfähigkeit ein realistisches Ziel ist und entsprechende Kompetenzen und Erfahrungen vorliegen.

Als klares Signal wird die Tiroler Landesregierung den Tiroler Landesrechnungshof nach Gründung einer Bewerbungs- und Abwicklungsgesellschaft mit der Prüfung des Projektmanagements innerhalb der ersten 2 Jahre beauftragen.

Die Kosten für die Bewerbung sind werden rechtzeitig und transparent offengelegt. offenzulegen. Nach derzeitigem Stand ist von Kosten in der Höhe von max. Euro 15 Mio. und einer gemeinsamen Kostentragung von Bund, Land und Stadt Innsbruck auszugehen. Es ist davon auszugehen, dass mit dem „Olympic 2020 Agenda“ Prozess eine weitere Reduktion bei den Bewerbungskosten möglich sein wird.

Mit dem angekündigten neuen Bewerbungsverfahren wird auch sichergestellt sein, dass die Anzahl der Kandidaten rasch auf eine „short list“ von 2 bis 3 Kandidaten reduziert wird, was die Bewerbungsverfahren kürzer und kostengünstiger machen wird. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Kosten für das Bewerbungsverfahren mit den einzelnen Bewerbungsphasen anfallen. Ein Ausscheiden aus dem Bewerbungsprozess ist demnach auch mit geringeren Kosten verbunden.

Dem gegenüber zu stellen ist die Chance für Innsbruck/Tirol, bereits in der Bewerbungsphase mit dem Angebot als Kandidat für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 aktiv zu werben und international präsent zu sein.

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Mehrwert für das gesamte Land Tirol

Wir zeigen der Welt, wie es besser geht, und sichern unseren herausragenden Lebensraum nachhaltig ab.

Wir haben die einmalige Chance, Wegbereiter einer neuen Ära der Olympischen Winterspiele zu sein. Wir zeigen wie es besser geht, wie man als kleine Region dem IOC die Chance für eine echte Olympiareform gibt und dazu ein Angebot legt.

Tirol sichert mit der Austragung olympischer Winterspiele seine weltweit führende Rolle als Wintersportland und etabliert sich erneut als perfekter Ausrichter und Gastgeber. Beispielsweise berichten alleine vom Hahnenkammwochenende 22 TV-Stationen über 120 Stunden live. Jeder kann sich vorstellen, über welches weltweite Medieninteresse und welche Präsenz Olympische Winterspiele verfügen, während der Spiele, aber bereits auch Jahre zuvor.

Die Olympischen Winterspiele werden von 2,1 Milliarden Menschen in 220 Ländern im TV verfolgt. Die Haupt-TV-Märkte bei Winterspielen sind neben Nord-Amerika (USA(Kanada), Asien (China, Japan, Südkorea) natürlich europäische Märkte wie Deutschland, Frankreich, England, Italien und Russland. Das sind zum Großteil Märkte, die auch aus touristischer Sicht für Innsbruck/Tirol von Interesse sind.

Tirol ist ein Tourismusland. In keiner anderen alpinen Region fallen pro Einwohner mehr Nächtigungen an, als im „Herz der Alpen“ (61 Nächtigungen/Einwohner).

Mit einer Austragung Olympischer und Paralympischer Winterspiele 2026 festigen und bauen wir unser ausgezeichnetes Image als begehrenswerter Lebens- und Erholungsraum aus und schaffen langfristige touristische Wertschöpfungseffekte. Neue und redimensionierte Olympische Winterspiele fügen sich bestens in die touristischen Bemühungen zum Ausbau eines nachhaltigen, insbesondere auch ökologischen, Qualitätstourismus in Tirol ein. Zudem werden im Vorfeld der Winterspiele unsere Wettkampfstätten auf den neuesten Stand gebracht und können von der Bevölkerung noch Jahre danach nachhaltig genutzt werden.

In Zeiten eines ausufernden Medienkonsums von Heranwachsenden, wie aktuelle Studien klar belegen, bleibt die aktive Bewegung zunehmend auf der Strecke. So betreiben nur 28 % der Kinder und Jugendlichen in Österreich ausreichend Sport. Zum Vergleich: In Skandinavien sind es 72 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Die Winterspiele 2026 könnten ein wichtiger Motor sein, Schulsport zu forcieren und dabei zu helfen, dass Jugendliche Sport wieder als „trendy & zeitgemäß“ finden. Eine entsprechend breite Basis ist zudem auf lange Sicht auch Voraussetzung dafür, dass wir im Leistungssport weltweit konkurrenzfähig bleiben. Die heimischen Spitzensportler sind wiederum Vorbilder für unsere Kinder und Jugendliche aktiv Sport betreiben zu wollen.

Wir werden mit olympiabedingten Projekten und notwendigen Investitionen aber auch wertvolle Impulse für die regionalen Wirtschaftskreisläufe, für Arbeitsplätze und die Wertschöpfung im Lande setzen. Für die Durchführung der Spiele sind rd. 1 Mrd. Euro veranschlagt, alleine im Rahmen des Organisationskomitees werden an die 1000 Personen über Jahre eine Beschäftigung finden (rd. 4500 Brutto- Mannjahre). Für die Youth Olympic Games im Jahre 2012 konnten nachweislich der 2,5-fache Wert der eingesetzten Mittel lukriert werden.

Wir sichern damit unsere herausragende Position im Wettbewerb der Lebens- und Wirtschaftsregionen. 2015 waren Tirol die beste Region Österreichs mit der niedrigsten Arbeitslosenrate mit 3,0 Prozent. Das ist Rang sieben unter insgesamt 274 EU-Regionen.

Alle diese gesamtwirtschaftlichen Effekte sollen mit einer umfassenden wissenschaftlichen Studie erhoben werden.

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Neuer Wohnraum für die Bevölkerung

Geplante Wohnbauprojekte stehen der Bevölkerung nachhaltig zur Verfügung und können schneller umgesetzt werden.

Auch zum Thema „Olympisches Dorf“ gibt es ein klares Konzept „ohne wenn und aber“. Wir können dazu auf unser bewährtes Modell bei den Youth Olympic Games im Jahre 2012 zurückgreifen und dieses im Sinne unserer Wohnbauoffensive fortentwickeln. Mit den Youth Olympic Games wurden Wohnungen im Passivhausstandard in kürzester Zeit umgesetzt. Für die Olympischen Winterspiele 2026 sind jedenfalls 400 zusätzliche wohnbaugeförderte Wohnungen am Innsbrucker Frachtenbahnhof für die Bevölkerung in zentraler Lage vorgesehen.

Dazu wird ein gemeinnütziger Bauträger auf Basis eines vorhandenen Stadtentwicklungskonzeptes eine hochwertige Wohnanlage am Frachtenbahnhofareal nach den Grundsätzen der Wohnbauförderung errichten. Die Wohnungen werden für die Dauer der Spiele für die Athleten und Athletinnen genutzt und im Anschluss im neuwertigen Zustand dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verbesserung der städtischen Wohnsituation zugeführt. Nachdem der ÖBB Konzern als Grundeigentümer seine grundsätzliche Zustimmung erklärt hat, werden entsprechende Verhandlungen geführt.

Die olympischen Winterspiele können somit als Motor genutzt werden, dass geplante Projekte, die der Bevölkerung wiederum nachhaltig zur Verfügung stehen, schneller umgesetzt werden.

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Kontrolle des Preisniveaus

Ein Teuerungsverbot wird durch gelebte Sozialpartnerschaft garantiert.

Viele Tirolerinnen und Tiroler fürchten Preissteigerungen mit der Durchführung von Olympischen und Paralympischen Spielen 2026 in Tirol/ Innsbruck.

Es ist unser fester Wille gemeinsam mit den Tiroler Sozialpartnern, der ArbeitnehmerInnenvertretung auf der einen Seite und den Verantwortlichen für den Handel, Tourismus, Gastronomie und Beherbergung auf der anderen Seite, entsprechende Maßnahmen wie ein „Teuerungsverbot“ im Sinne einer Selbstverpflichtung mit Augenmaß zu setzen. Rechtzeitig vor den Olympischen Spielen wird daher ein ExpertenInnenteam ein regelmäßiges Preis-Monitoring durchführen und über die Preisentwicklungen berichten. Die Selbstbindung der Akteure ist ein klares Signal gelebter Sozialpartnerschaft gegen eine anhaltende Preissteigerung!

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Nutzung etablierter Wettkampfstätten

Erstmals in der Geschichte von Olympischen Spielen wird ausschließlich auf bereits bestehende Sportstätten zurückgegriffen.

Die Machbarkeitsstudie hat es klar aufgezeigt. Wir können alle Wettbewerbe ohne den Bau neuer Sportstätten abwickeln. Wir werden uns daher nur mit etablierten Wettkampfstandorten auf den Grundlagen der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bewerben. Der Bau neuer Wettkampfstätten ist seit Jahrzehnten der zentrale Kostentreiber bei olympischen Winterspielen.

Mit unserem selbstbewussten Angebot ist sichergestellt, dass erstmals in der Geschichte von Olympia ausschließlich auf bereits bestehende Sportstätten zurückgegriffen wird. Darin liegt zweifellos ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Innsbruck/Tirol Angebots für Olympia 2026.

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Sicherheit als zentrales Thema

Die gefahrlose Durchführung der Spiele muss gewährleistet sein – objektiv und sachlich ohne Ängste zu schüren.

Dem Thema Sicherheit wird man vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen und Bedrohungsszenarien ein besonderes Augenmerk widmen, die gefahrlose Durchführung der Spiele muss gewährleistet sein - objektiv und sachlich ohne zusätzliche Ängste zu schüren.

Bereits die Machbarkeitsstudie liefert klare Notwendigkeiten und Zahlenmaterial im Bereich der inneren Sicherheit, also innerhalb der Wettkampfstätten, Olympisches Dorf etc.; Für diesen Bereich sind rd. Euro 40 Mio budgetiert.

Die Aufrechterhaltung der allgemeinen Sicherheit ist, wie bei allen großen Veranstaltungen bspw. dem Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel, dem Air & Style in Innsbruck oder auch Fußball-Länderspielen, Kernaufgabe der Bundesbehörden mit dem Innenministerium an der Spitze.

Die damit verbundenen Kosten sind nicht Bestandteil der Kosten für die Durchführung der Winterspiele und daher auch nicht von Land Tirol und Stadt Innsbruck zu tragen.

Mit einem Beschluss im Ministerrat am 7. Juni 2017 hat sich die Österreichische Bundesregierung bereits zu dieser Aufgabe und den damit verbundenen Kosten bekannt und die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes garantiert. Dieses Konzept ist in den kommenden Jahren bis zu den Spielen weiterzuentwickeln und zu aktualisieren

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Ökologische Nachhaltigkeit und Mobilität

Olympische Spiele als „Green Event“- öffentlicher Verkehr vor Individualverkehr.

Die Tirolerinnen und Tiroler legen großen Wert auf eine intakte Natur und Umwelt. Als eine der ältesten und erfahrensten Tourismusregionen weltweit und im Zusammenspiel mit alpiner Landwirtschaft besteht eine enge Verflechtung mit dem Lebensraum. Alle Wettkampfstandorte wurden bereits mit der Machbarkeitsstudie einem Umweltscreening unterzogen – damit ist klar: es werden keine naturschutzfachlich hochwertigen Bereiche zusätzlich genutzt oder beeinträchtigt. Es sind keine Schutzgebiete betroffen, beziehungsweise Neuerschließungen notwendig, zudem ist eine gesicherte Nachnutzung aller Sportstätten gewährleistet.

Auch im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Güterverkehr und seinen negativen Auswirkungen besteht in Tirol eine besondere Sensibilität beim Thema Verkehr.

Wir werden daher in konsequenter Fortsetzung der Bemühungen für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs überwiegend Winterspiele auf der Schiene anbieten. Wir streben eine eigene „Olympic Lane“ auf der Schiene an, zumal der Großteil der Wettkampstätten wie St. Anton, Hochfilzen, Seefeld etc. über die Schiene bestens vernetzt sind; alles nach dem Motto: öffentlicher Verkehr vor Individualverkehr! Olympia ist auch eine große Chance zur Weiterentwicklung der E-Mobilität in Tirol.

Und es gibt ein ganz klares Bekenntnis: Wir wollen die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Innsbruck/ Tirol unter den Rahmenbedingungen eines „Green Event“ ausrichten.

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Olympische Spiele in Tirol als gemeinsame Botschaft

Gemeinsame Verantwortung und Kräftebündelung durch Austragungs- und Trainingsstätten im ganzen Land.

Für die Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung der Spiele ist bislang der Abschluss eines Gastgebervertrages („Host City Contract“) zwischen dem Internationalen Olympischen Comitè (IOC), der „Gastgeberstadt“ und dem Nationalen Olympischen Comitè (ÖOC) vorgesehen. Darin werden insbesondere auch Zusagen, Garantien und Verpflichtungen des Gastgeberlandes in Bezug auf die Spiele vereinbart.

Austragungs- und Trainingsstätten im ganzen Land Tirol erfordern eine Kräftebündelung und auch eine gemeinsame Verantwortung!

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