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Olympia - Machbarkeitsstudie - Title

Ihre Anliegen und Fragen zu Olympia

Gerne können Sie uns ihre Frage zur Machbarkeitsstudie oder Ihre Anregungen zu einem Angebot Innsbruck-Tirols übermitteln. Wir treten gerne mit Ihnen in Kontakt!

Übermitteln Sie Ihre Anliegen oder Ihre Fragen

Wir haben für Sie häufig diskutierte Themen rund um die Machbarkeitsstudie und einer möglichen Bewerbung zusammengetragen. Diese werden laufend durch die von Ihnen gestellten Fragen ergänzt.

Warum wird eine Volksbefragung durchgeführt?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Studie hält die grundsätzliche Machbarkeit von Olympischen Spielen fest. Laut Grundsatzbeschluss des Landes Tirols und der Stadt Innsbruck entscheiden nun die Bürger in einer Volksbefragung, ob ein Angebot an das IOC abgegeben wird.

Wo finden Eröffnungs- und Schlussfeier statt?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Machbarkeitsstudie empfiehlt die Durchführung der Eröffnungs- und Schlussfeier im Tivoli Stadion Tirol, in der derzeit bestehenden Form, unter Einbindung des Areals der Olympiaworld Innsbruck. Das Tivoli Stadion wird dafür nicht extra ausgebaut.

Was sieht das Verkehrskonzept im Rahmen der Studie vor?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Studie sieht keinen Bedarf für den Bau neuer Verkehrsinfrastruktur aufgrund der Olympischen und Paralympischen Spiele. Vielmehr soll die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln forciert werden. Die maximale Zuschauerkapazität wird durch die Leistungsfähigkeit der bestehenden Verkehrsinfrastruktur vorgegeben.

Wie groß ist die Zahl der Athleten?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Laut der Agenda 2020 des IOC ist die Teilnehmerzahl bei den Olympischen Winterspielen 2026 auf 2.900 Athleten begrenzt. Hinzu kommen knapp 2.000 Offizielle wie Betreuer, Verbandsmitarbeiter oder Funktionäre.

Wodurch sollen nachhaltige Spiele ermöglicht werden?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

In der Studie werden zwölf Grundsätze definiert, um nachhaltige Spiele zu gewährleisten. Beispielsweise werden alle Wettkampfstandorte einem Umweltscreening unterzogen. Die Grundsätze können hier nachgelesen werden.

Welche Empfehlung wird durch die Machbarkeitsstudie abgegeben?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Studie spricht sich weder für noch gegen die Bewerbung von Innsbruck-Tirol für Olympische und Paralympische Winterspiele 2026 aus. Sie beschreibt ein Konzept, mit dem eine Machbarkeit in Innsbruck-Tirol unter selbst festgelegten Voraussetzungen möglich erscheint.

Was kostet die Austragung von Olympischen Winterspielen 2026?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

In der vorgeschlagenen Variante der Studie kostet die Durchführung der Spiele 1,175 Mrd. Euro. Diese Summe soll durch Einnahmen vom IOC, Sponsorings und Eintrittskarten gegenfinanziert werden. Eine genaue Aufstellung ist hier zu finden.

Was wird in der Machbarkeitsstudie untersucht?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Machbarkeitsstudie untersucht, ob Innsbruck-Tirol das Potential haben, moderne, nachhaltige und moderate Olympische und Paralympische Winterspiele auszutragen. Neben sportlichen und organisatorischen Grundlagen sind Finanzen sowie Umwelt und Nachhaltigkeit zentrale Elemente der Expertenstudie.

Wo werden die Athleten untergebracht?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Das Olympische Dorf am Areal des Frachtenbahnhofs in Innsbruck errichtet werden. Hier werden jedoch nur 46 % der Athleten und Offiziellen untergebracht. Die restlichen 54 % sollen dezentral auf alle Austragungsorte verteilt werden.

Welche Austragungsorte werden in der Studie vorgeschlagen?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

Die Studie empfiehlt die Austragungsorte Innsbruck, Kühtai, Seefeld, Hochfilzen, St. Anton, Inzell und Städte mit Eishallen im Umfeld von Tirol.

Welche Sportarten wird es bei Olympischen Spielen 2026 geben?

olympia2026.at

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Unsere Antwort vom 20.06.2017

2026 werden bei den Olympischen Winterspielen in 15 verschiedenen Sportarten Wettkämpfe ausgetragen:

  • Ski Alpin (Abfahrt, Super-G, Super-Kombination, Riesenslalom, Slalom)
  • Biathlon
  • Langlauf
  • Nordische Kombination
  • Eishockey
  • Eisschnelllauf
  • Kunstlauf
  • Shorttrack
  • Curling
  • Bob
  • Rodeln
  • Skeleton
  • Freestyle (Aerials, Moguls, Half-pipe, Slopestyle, Ski-x)
  • Snowboard (Big-Air, Half-pipe, Slopestyle, SB-X PGS)
  • Skispringen (Normalschanze/Großschanze)

 

Bei den Paralympischen Winterspielen 2026 stehen folgende Sportarten auf dem Programm:

  • Ski Alpin (Abfahrt, Super-G, Super-Kombination, Riesenslalom, Slalom)
  • Biathlon
  • Langlaufen
  • Eishockey
  • Curling
  • Snowboard
  • Bob/Rodeln (Bestätigung für 2026 noch ausstehend)

Wie groß ist die Werbewirkung für den Standort Tirol?

Stefan F
Aldrans

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Unsere Antwort vom 21.06.2017

Lieber Stefan F.!

Ein möglicher Vorteil aus einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Winterspiele kann die Werbung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Innsbruck/Tirol/Österreich sein. In der Studie selbst wird jedoch keine Quantifizierung der Werbewirkung vorgenommen.

Kann die Machbarkeitsstudie als pdf downgeladen werden?

Georg H
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 21.06.2017

Lieber Georg Herrmann!

Die Vollversion der Studie steht ab dem 22.06.2017 direkt auf der Startseite, olympia2026.at, zur Verfügung und kann dort heruntergeladen werden.

Warum werden die Sicherheitskosten in dieser Studie nicht aufgeführt? Wurden diese vergessen?

Axel F
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 21.06.2017

Lieber Axel F.!

Die vorliegende Studie prüft die technische Machbarkeit für eine Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2026 in Innsbruck-Tirol und gibt umfangreiche Empfehlungen dafür ab. Ziel dieser Studie ist es, alle für eine Olympiabewerbung relevanten Bereiche – etwa die Sportinfrastruktur, Transport und Verkehr, Unterbringung, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die finanziellen Rahmenbedingungen – einer objektiven Analyse zu unterziehen.

Die Studie beinhaltet die Sicherheitskosten für die Durchführung der Wettkämpfe. Ein gesondertes, allgemeines Sicherheitskonzept muss im Rahmen der Bewerbung erarbeitet werden , daher sind auch keine Kosten in diesem Bereich angeführt. Die allgemeine Sicherheit liegt  in der Verantwortung des Bundes.

Mich würde vor allem interessieren, wie hoch die Kosten sein werden? Mit was müssen wir ungefähr rechnen?

Michael S
Neustift im Stubaital

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Unsere Antwort vom 21.06.2017

Lieber Michael S.,

die Kosten für die Organisation und Durchführung von möglichen Spielen wurden in der Machbarkeitsstudie berechnet und ergeben insgesamt 1,175 Mrd. Euro. Hier die Kalkulation im Detail:

130 Mio. EUR – Sportstätten und Räumlichkeiten (Mieten, Betriebskosten, temporäre Einrichtungen)

300 Mio. EUR – Durchführung der Sportveranstaltungen inkl. Unterkunft, Verpflegung, Logistik, Sicherheit, Transport

185 Mio. EUR – Technologie (TV, IT, Internet)

180 Mio. EUR – Personalkosten für Löhne und Gehälter

40 Mio. EUR – Kulturprogramm und Zeremonien

50 Mio. EUR – Kommunikation und Werbung

55 Mio. EUR – Administrative Kosten (Verwaltung, Büro)

75 Mio. EUR – Lizenzgebühren an das IOC

60 Mio. EUR – Durchführung der Paralympischen Spiele

100 Mio. EUR – Sicherheitsreserve

Wir haben auch die errechneten Einnahmen abgebildet – klicken Sie hier.

Ich fände Olympia in Tirol schon eine klasse Idee, aber wir reden jetzt über eine Summe, die den größten Posten vermissen lässt. Die kosten für die Sicherheit lagen in London bei etwa 1 Milliarde Euro. Es sind natürlich Sommerspiele (mehr Athleten, mehr Sportarten), jedoch lässt die derzeitige Situation in Europa darauf schließen, dass die Kosten für Sicherheit nicht weniger werden.Und bis 2026 fließt noch viel Wasser den Inn hinunter.

Franz H
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 22.06.2017

Lieber Franz H.,

Die Studie beinhaltet die Sicherheitskosten für die Durchführung der Wettkämpfe- siehe Punkt Finanzen. Ein gesondertes, allgemeines Sicherheitskonzept muss im Rahmen der Bewerbung erarbeitet werden , daher sind auch keine Kosten in diesem Bereich angeführt. Die allgemeine Sicherheit liegt  in der Verantwortung des Bundes.

Warum wird ein Teil der Spiele nach Deutschland vergeben, was ist mit Ost- und Südtirol? Warum steht man bei Olympia nicht zur Euregio?

martin r
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 26.06.2017

Lieber Martin R.,

da in ganz Österreich keine Eishalle vorhanden ist, die den Anforderungen der Eisschnelllauf-Bewerbe entspricht, empfiehlt die Studie eine Austragung  in der Max-Aicher-Arena in Inzell (Deutschland). Als mögliche Alternativen wurden aber auch Ritten und Turin (beide Italien) geprüft.

Obertilliach in Osttirol wird als Trainingszentrum für Langlauf und Biathlon in Betracht gezogen. Für die Austragung der Eishockey-Bewerbe wird Bozen als einer von mehreren potenziellen Standorten genannt. Neben dem regionalen Ansatz (Olympia in ganz Tirol) sind somit auch Teile der Euregio (Ritten bzw. Bozen) im Gesamtkonzept enthalten.

Warum werden die Vorgaben des IOC unterschritten?

martin r
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 26.06.2017

Lieber Martin R.,

bisherige Konzepte zur Durchführung von Olympischen Spielen haben sich an den Vorgaben des IOC orientiert. Die Machbarkeitsstudie zur möglichen Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 in Innsbruck-Tirol stellt hingegen die regionalen Anforderungen in den Mittelpunkt. Mit den sieben definierten Grundsätzen der Studie werden daher die Möglichkeiten der IOC-Agenda2020 individuell ausgelegt und Richtwerte bewusst unterschritten.

 

 

Was ist unter den sogenannten "temporären" Sportstätten zu verstehen?

Sabine H
Wörgl

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Unsere Antwort vom 27.06.2017

Liebe Sabine H.,

die in der Studie vorgeschlagene Vorzugsvariante sieht keinen dauerhaften Neubau von Sportstätten vor, da 10 von 13 Sportstätten bereits existieren. Temporär bedeutet, dass beim Snowboard und Freestyle im Kühtai sowie beim Big Air an der Olympiaworld in Innsbruck Tribünen bzw. eine Schanze für die Dauer der Bewerbe auf- und anschließend wieder abgebaut werden.

Kann sich eine Region wie Tirol überhaupt für Olymp. Spiele bewerben?

Andreas K
Imst

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Unsere Antwort vom 27.06.2017

Lieber Andras K.,

die Agenda 2020 des IOC erlaubt, dass die Organisation von Olympischen Spielen auf mehrere Städte und auch Länder aufgeteilt werden kann. Innsbruck-Tirol erstellen gemeinsam ein Angebot für eine mögliche Bewerbung, eine positive tirolweit durchgeführte Volksbefragung vorausgesetzt.

Mit welchen Einschränkungen (Bewegungsfreiheit, Kontrollen,..) muss die Stadtbevölkerung während der Olympischen Spiele rechnen?

martin r
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 27.06.2017

Lieber Martin R.,

die allgemeinen Risiken sind durchaus mit Großveranstaltungen wie einer UEFA-Europameisterschaft oder diversen Weltmeisterschaften, wie sie in Tirol schon wiederholt erfolgreich abgewickelt wurden, vergleichbar. Hier gab es keine wesentlichen Einschränkungen. Für die Innsbrucker Stadtbevölkerung gilt jedenfalls: 69% aller Entscheidungen sollen laut dem Konzept der Machbarkeitsstudie außerhalb der Landeshauptstadt abgewickelt werden, womit eine Verteilung auf ganz Tirol stattfindet. Detaillierte Voraussagen zum Thema Sicherheit können erst zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden.

Welche Pläne hat man für das olympische Dorf am Frachtenbahnhofareal? Ist das Gelände nicht kontaminiert? Greift man die fertigen Pläne von vor ca. 10-15 Jahren wieder auf?

martin r
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 27.06.2017

Lieber Martin R.,

das Konzept zum zentralen Olympischen Dorf greift auf ein Innsbrucker Wohnbauprojekt aus einem städtebaulichen Ideenwettbewerb zurück. In der Studie wird das Gebiet um den Innsbrucker Frachtenbahnhof empfohlen. Die Planungen dafür wurden, wie von Ihnen erwähnt, bereits durchgeführt. Detaillierte Informationen können der Vollversion der Studie auf den Seiten 47-50 entnommen werden: Machbarkeitsstudie.pdf

Wo werden nun die Eishallen stehen bzw. wann steht das fest: vor der Volksbefragung oder erst danach? Es fehlen immerhin 2 Hallen für Eishockey, eine Halle für Eisschnellauf und die Olympiahalle ist bekanntlich zu klein für Eiskunstlauf ...

Martin W

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Unsere Antwort vom 15.07.2017

Lieber Martin W.,

die Agenda 2020 des IOC erlaubt, dass die Organisation von Olympischen Spielen auf eine Region aufgeteilt werden kann. Somit können einzelne Bewerbe auch außerhalb von Innsbruck stattfinden. Neben der Olympiahalle in Innsbruck, sind bestehende Hallen in Bozen, Salzburg, München, Dornbirn, Feldkirch, Klagenfurt und Wien mögliche Austragungsorte des Olympischen Eishockeyturniers. Als geeigneter Standort für die Eisschnelllaufbewerbe wird die Max-Aicher-Arena in Inzell (DE) empfohlen. Die Sportarten Eiskunstlauf und Short Track sollen in der Olympiahalle in Innsbruck stattfinden. Die vom IOC empfohlene Zuschauerkapazität wird zwar unterschritten, im Sinne neuer und nachhaltiger Spiele jedoch bewusst in Kauf genommen. Ein wesentlicher Grundsatz aus der Machbarkeitsstudie lautet nämlich: kein Neubau von Sportstätten!

Mehr Informationen zu den Austragungsorten finden Sie hier: http://www.olympia2026.at/studienergebnisse/#austragungsorte

Ist es üblich, dass die Kosten für die Sicherheit auf den Staat abgewälzt werden - immerhin 700 Mio in Vancouver. Wieso werden sie in der Kostenrechnung für Olympia nicht aufgeführt?

Martin W
Innsbruck

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Unsere Antwort vom 15.07.2017

Lieber Martin W.,

die Studie beinhaltet die Sicherheitskosten für die Durchführung der Wettkämpfe – siehe Punkt Finanzen (http://www.olympia2026.at/studienergebnisse/#finanzen). Ein gesondertes, allgemeines Sicherheitskonzept muss im Rahmen der Bewerbung erarbeitet werden, daher sind auch keine Kosten in diesem Bereich angeführt. Die allgemeine Sicherheit liegt wie auch bei anderen Großveranstaltungen in der Verantwortung des Bundes.

Nach welchen Grundsätzen werden die Wohneinheiten des Olympischen Dorfes am Gelände des Frachtenbahnhofs nach Durchführung der Spiele an Interessierte aus der hiesigen Region zum Kauf bzw. zum Mieten angeboten ?

Bernhard J
Brixlegg

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Unsere Antwort vom 26.07.2017

Lieber Bernhard J.,

Für das zentrale Olympische Dorf wird ein Neubau am Innsbrucker Frachtenbahnhof, basierend auf dem bereits im Jahr 2000 durchgeführten städtebaulichen Ideenwettbewerb der Stadt Innsbruck, empfohlen. Wie Sie bereits schreiben, werden diese Wohnungen nach möglichen Spielen 2026 an den Innsbrucker Wohnungsmarkt übergeben. Die Grundsätze werden dabei dieselben wie auch bei anderen städtebaulichen Projekten sein.

 

Warum wurde die Sportstadt Kitzbühel nicht berücksichtigt? U. a. gibt es dort ein Curlingsleistungszentrum. Eine Tribüne auf der Aussenseite der Eishalle müßte mobil auch errichtbar sein, um so dort auch Eishockeyspiele austragen zu können. Von den alpinen Bewerben ganz abgesehen. Auch die benötigten Unterkünfte für Atlethen und Zuschauer wären in dieser Region hier wohl kein Problem.

Christian G
St. Johann in Tirol

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Unsere Antwort vom 26.07.2017

Lieber Christian G.,

Die Sportstadt Kitzbühel wurde sehr wohl berücksichtigt und ist in der Studie aufgeführt. Es gab Treffen mit den lokalen Verantwortlichen, wie auch mit den Curling- und Alpin-Fachleuten. Bei der Analyse der Sportstadt wurden folgende Sportarten berücksichtigt: Curling, Ski Alpin und Eishockey.

Beginnend mit Eishockey kam man zu dem Schluss, dass der Bestand der jetzigen Anlage nicht für Olympische Winterspiele ausreicht und hat in Österreich nach Alternativen gesucht. Sollte es in Österreich keine Alternativen geben, kann man eine temporäre Lösung in Kitzbühl andenken.

Im Bereich Ski Alpin hat man sich, den Grundsätzen der Studie folgend, nach Möglichkeiten umgeschaut. Nach langen Gesprächen mit den österreichischen Fachexperten im Bereich alpiner Skilauf wurde eine Clusterbildung alle Ski Alpin Bewerbe in Kitzbühl für sehr schwierig beurteilt. Des Weiteren ist die Abfahrtsstrecke bzgl. des Schwierigkeitsgrades für die olympischen Athleten (Starterfeld nicht mit Weltcup zu vergleichen) zu schwierig. Mit St. Anton am Arlberg wurde eine idealere Wettkampfstätte gefunden.

Im Bereich Curling wurde die Curlinghalle angeschaut, welche keine olympischen Wettkämpfe zulässt. Ebenfalls wurde geprüft, ob eine temporäre Lösung im Tennisstadion möglich ist. Leider sind hier die Masse nicht passend und erhebliche Umbaumaßnahmen nötig. Daher ist man wieder den Grundsätzen gefolgt und hat mit der Tiroler Wasserkraft Arena in Innsbruck eine Bestandslösung gefunden.

Warum werden keine Veranstaltungen in die Seitentäler gemacht. Meiner Meinung nach wäre know how und Gastronomie bestens gerüstet. Siehe Weltcupauftakt in Sölden.

Siegfried F
Sölden

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Unsere Antwort vom 27.07.2017

Lieber Siegfried F.,

in der Analyse der Veranstaltungsorte wurden vor allem nach der Erreichbarkeit und einer möglichen Clusterbildung vorgegangen. Speziell der Weltcup Auftakt in Sölden bedient nur die Disziplin Riesentorlauf. Sollte es in anderen Veranstaltungsorten möglich sein gebündelt alle alpinen Disziplinen durch zu führen, könnten diese Orte in der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen Einklang finden. 

Wie wärs mit (wenigstens) Snowboardbewerben am Hochstein in Lienz/Osttirol. Man sollte bei so einem Projekt Osttirol nicht außen vor lassen!! Bzw. Biathlon teils in Obertilliach

Werner N
Oberlienz

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Unsere Antwort vom 28.07.2017

Lieber Werner N.,

laut den Grundsätzen der Machbarkeitsstudie wurde von einer zu starken Verteilung einzelner Disziplinen auf mehrere Veranstaltungsorte abgeraten, da dadurch die operativen Kosten steigen (Transport, Unterbringung, Medical Service, Akkreditation, Security…). Eine Clusterbildung, also die Austragung aller Disziplinen einer Sportart an einem Veranstaltungsort, bringt daher wesentliche Vorteile (siehe Studie auf S.24.). Für die Biathlonbewerbe wird Hochfilzen empfohlen, Obertilliach wurde als Trainingsstätte präsentiert und ist jedenfalls gesetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage hinsichtlich Austragungsorte: Hier fehlt Kitzbühel, eine Olympia-Abfahrt der Herren von der Streif wäre wohl die absolute Krönung. Mit freundlichen Grüßen Christian Seiwald

Christian S

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Unsere Antwort vom 29.07.2017

Lieber Christian S.,

das wäre was: eine Olympia-Abfahrt auf der legendären Streif! Bei der Analyse der Sportstadt Kitzbühel wurde nicht nur das, sondern insgesamt folgende Sportarten berücksichtigt und in der Studie angeführt: Curling, Ski Alpin und Eishockey. Es gab dazu Treffen mit den lokalen Verantwortlichen, u.a. auch den Alpin-Fachleuten. Im Bereich Ski Alpin hat man sich, den Grundsätzen der Studie folgend, nach Möglichkeiten umgeschaut. Nach langen Gesprächen mit den österreichischen Fachexperten im Bereich alpiner Skilauf wurde eine Clusterbildung alle Ski Alpin Bewerbe in Kitzbühel für sehr schwierig beurteilt. Des Weiteren ist die Abfahrtsstrecke bzgl. des Schwierigkeitsgrades für die olympischen Athleten (Starterfeld nicht mit Weltcup zu vergleichen) zu schwierig. Mit St. Anton am Arlberg wurde eine idealere Wettkampfstätte gefunden.

Könnte es auch noch zu einem Bau einer Eisschnelllaufhalle kommen?

Michael H

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Unsere Antwort vom 02.08.2017

Lieber Michael H.,

ein Grundsatz der Machbarkeitsstudie lautet: kein Neubau von Sportstätten. Daher ist kein Neubau einer Eisschnelllaufhalle vorgesehen. Als geeigneter Standort für die Eisschnelllaufbewerbe wird die Max-Aicher-Arena in Inzell (DE) empfohlen, da Olympische Spiele zukünftig auch dezentral ausgetragen werden können und hier optimale Bedingungen gegeben wären.

Mehr Informationen zu den Austragungsorten finden Sie hier: http://www.olympia2026.at/studienergebnisse/#austragungsorte

Wie löst ihr die Infrastruktur Probleme die alle Sportstädten in Innsbruck haben.. Sanitär, Getränkestande Zuschauerzahlen? Vorallem der Bergisel wenn 80.000 schon da waren und begrenzt wird auf 22.000 (jedesmal bei der Tournee Ausverkauft) bei Olympia ist sicher der zuSpruch höher. Und die Sanitäre Anlagen sind unter aller sau bzw nur dixis (3 dixis für Sektor a+b ca. 5-7000 Leute) Flutlicht?

Thomas T

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Unsere Antwort vom 05.08.2017

Unabhängig von möglichen Olympischen Winterspielen müssen Wartungen bei den bestehenden Sportstätten durchgeführt werden. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck wenden dafür ohnehin jährlich ein gewisses Budget auf. Bei den Zuschauerzahlen gilt: eine Bewerbung erfolgt nur mit den bestehenden Kapazitäten, im Sinne kompakter und redimensionierter Spiele.

 

 

Weiß man schon, wann der Termin für die Spiel wäre? Jänner, Februar? Wann genau?

Katleen J
Patsch

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Unsere Antwort vom 11.08.2017

Die Austragung der Winterspiele findet üblicherweise im Monat Februar statt. Gemeinsam mit den Paralympischen Spielen wird sich der Austragungszeitraum von Anfang Februar bis in den März 2026 erstrecken.